Seit einiger Zeit sind wir in der Branche führend bei der Planung und Terminierung von Elektroflotten, sowohl bei der Planung einer gemischten Flotte (die sowohl Diesel- als auch Elektrofahrzeuge verwendet) als auch bei reinen Elektrofahrzeugflotten. Anfang Juni Woche haben wir ein neues und verbessertes eBus-Modul mit einer komplexen Optimierung veröffentlicht, das bereits bessere Ergebnisse liefert. Um dies zu feiern, haben wir beschlossen, ein Beispiel aus dem Leben in einem Verkehrsverbund vor und nach dem eBus-Planungsmodul zu zeigen. Aber zuerst wollen wir Ihnen zeigen, was es Neues gibt:

  •         Eine neue Optimierungsmaschine und die relevanten eBus-Präferenzen
  •         Neue eBus-spezifische Funktionen, wie z.B. maximale Ladezeit, Nur- Fahrzeug-Aufladevorgänge und maximaler Ladezustand für bestimmte Ladegeräte
  •         Neue eBus-spezifische Validierungen, wie z.B. Validierungen für Batteriekapazität und minimale/maximale Aufladezeit
  •         Manuelle Bearbeitung mit der gleichen Funktionalität wie der Rest des Planungsmoduls
  •         Neue Metriken, wie z.B. ein Batterietyp-Status und ein KPI für CO2-Emissionen

Was kann die eBus-Zeitplanoptimierung für Sie tun?

Um diese Frage zu beantworten, haben wir ein detailliertes Beispiel vorbereitet, das auf einer kürzlich gemachten Erfahrung basiert.

Ein Verkehrsbetrieb verfügt über 60 Elektrobusse, die 15 Linien von einem Depot aus bedienen. In der Vergangenheit wurde dort manuell geplant, aber mit den zusätzlichen algorithmischen Herausforderungen, die eBusse mit sich bringen, kann die manuelle Planung nicht funktionieren, wie Sie gleich sehen werden. Bis dahin schauen Sie sich hier einige Details zu den Batterien und den Ladegeräten an:

  •         Batterie-Typ: Lithium-Eisen-Phosphat
  •         Kapazität: Reichweiten zwischen 324-591 kWh
  •         Entladungsrate: 1,5-2,17 kWh/km
  •         Aufladungsrate: 80-250 kWh
  •         Reichweite: ca. 185-266 km mit einer vollen Batterie
  •         2 Arten von Lademöglichkeiten:

– Schnell – hoher Energieverbrauch, drahtlos, an Zwischenstopps

– Langsam – niedrige Energie, normalerweise über Nacht genutzt, im Depot

In diesem Fall konnte die manuelle Planung für die eBus-Planung nicht funktionieren. Es gab keine Möglichkeit der Planung, die die eBus-Anforderungen, wie Ladezustand der Batterie, Standorte der Ladegeräte und Ladezeit widerspiegelte. Infolgedessen spiegelte der Zeitplan nicht die Realität wider. Tatsächlich riefen die Fahrer die Disposition an, wenn die Batterie schwach war, und in einigen Fällen wurden Ersatzbusse geschickt.

Wir haben den ursprünglichen Fahrplan, so wie er ist, in Optibus hochgeladen, so dass die Probleme mit dem Fahrplan leicht aufgezeigt werden konnten.

Die rote Linie zeigt Fahrten an, bei denen die Batterie erschöpft sein dürfte.

Das Validierungsfenster zeigt Fahrten an, bei denen eine Energiepegelunterschreitung droht.

Lassen Sie uns nun die Vorteile des eBus-Moduls nutzen und mit dem Hinzufügen der Einstellungen und Ladeereignisse über die eBus-Einstellungen beginnen. Dann werden wir eine Optimierung durchführen. Hier sind die Ergebnisse: (die Rechtecke mit dem Blitzzeichen zeigen Ladeereignisse an, entweder Schnellladung oder Langzeitladung).

Nun spiegelt der Zeitplan die Realitäten des Aufladens und des Anhaltens zum Aufladen wider. Die maximale Anzahl der Fahrzeuge ist jetzt von 38 auf 32 gesunken, ein Minus von -15%.

Dies ist nur der erste Schritt. Wenn der Verkehrsverbund bzw. ihr Verkehrsnetz wächst, können sie Optibus nutzen, um Fragen zu beantworten, wie z.B. wo sich Ladegeräte befinden sollten, wie viele Ladegeräte angeschafft werden müssen und um Szenarien mit unterschiedlichen Batteriekapazitäten zu testen.