Angesichts der COVID-19-Pandemie wird der Verkehr in und zwischen den Städten weltweit eingeschränkt, so dass sich die öffentlichen Verkehrsbetriebe überlegen müssen, wie sie den Verkehr am besten bereitstellen können, um die Ausbreitung des Virus zu minimieren und mit dem erwarteten Rückgang der Fahrgastzahlen und der Verfügbarkeit von Fahrern zurechtzukommen.

Auch wir bei Optibus haben Mitarbeiter, die unter Quarantäne stehen und mit der schwerwiegenden Beeinträchtigung unserer Arbeit durch die COVID-19-Pandemie zu kämpfen haben.

Wir haben nun zahlreiche Anfragen von Verkehrsbetrieben erhalten, welche Unterstützung bei der Erstellung von Notfallplänen benötigen.

Wir würden gerne helfen. Bei Optibus haben wir keine Handdesinfektionsmittel oder Toilettenpapier anzubieten, aber wir haben die Plattform, welche sehr schnell Notfallpläne für den öffentlichen Verkehr erstellen kann. Deshalb bieten wir allen Städten/Verkehrsbetrieben, welche diese bis Juni beantragen, kostenlose Unterstützung bei der Erstellung von Coronavirus-Notfallplänen an, ohne dass irgendwelche Bedingungen gestellt werden. Das ist das Mindeste, was wir tun können.

Neben der zunehmenden Notwendigkeit, Fahrzeugoberflächen zu desinfizieren, beeinträchtigt das Virus den öffentlichen Nahverkehr auf vielfältige Weise:

  • Die Fahrgastzahlen gehen zurück und es ist zu erwarten, dass sie in den kommenden Wochen und Monaten weiter zurückgehen werden, da die Menschen sich zunehmend von überfüllten Orten wie Bussen und Zügen fernhalten, von zu Hause arbeiten und ihre Fahrten reduzieren
  • Ein Fahrermangel kann sich entwickeln (oder in Fällen, in denen bereits ein Mangel besteht, noch verstärken), wenn sich Busfahrer wegen der Ausbreitung des Coronavirus krank melden oder unter Quarantäne gesetzt werden. Den Verkehrsbetrieben wird empfohlen, Pläne für eine 10%ige Kürzung der Verfügbarkeit von Fahrern sowie eine stärkere Kürzung um 25% zu erstellen
  • Städte und Verkehrsbetriebe können beschließen, den nicht unbedingt notwendigen Service zu reduzieren, um die Verbreitung des Virus zu minimieren, unabhängig von den Fahrgastzahlen oder der Verfügbarkeit von Fahrern.

Notfallpläne sind erforderlich, damit sich die Städte auf Szenarien vorbereiten können, in denen harte Entscheidungen über die Reduzierung des Dienstes auf eine Weise getroffen werden müssen, die in der Gegenwart den geringsten Schaden anrichtet, mit dem Ziel, in Zukunft wieder eine gute Beziehung zu den Fahrgästen aufzubauen und schnelle wieder einen optimalen Service bieten zu können.

Um einen Notfallplan auf der Optibus-Plattform zu erstellen, bitten wir die Verkehrsbetriebe eine E-Mail an info@optibus.com mit dem Betreff “COVID-19-Notfallpläne” zu senden. Wir werden so vielen Verkehrsbetrieben wie möglich eine kostenlose dreimonatige Lizenz und Unterstützung gewähren.

Sie können Ihre bestehenden GTFS- oder TransXChange-Daten in die Plattform hochladen, schnell mehrere Notfallpläne erstellen (reduzierte Routen, reduzierte Frequenzen, Spannweiten usw.), diese analysieren und einfach wieder in Ihre aktuellen Systeme exportieren.

Sobald die erforderliche Service-Reduzierung definiert ist, stellt Ihnen die Plattform je nach Ihren Bedürfnissen die folgenden Notfallplan-Elemente zur Verfügung:

  • Zeitplan
  • Fahrzeug-Fahrplan
  • Besatzungsplan
  • Dienstplan
  • Geschäftskennzahlen.

Mit den Geschäftskennzahlen können Sie die Auswirkungen Ihrer Notfallpläne sofort beurteilen. Diese Leistungskennzahlen umfassen die Gesamtkosten, die Anzahl der Aufgaben und Blöcke, die bezahlte Zeit, die Effizienz der Fahrzeuge und der Besatzung.

In dieser Zeit der Ungewissheit freuen wir uns darauf, Städte und Verkehrsbetriebe auf der ganzen Welt bei der Planung ihrer nächsten Schritte in Bezug auf öffentliche Verkehrsdienste zu unterstützen, da ein Rückgang der Zahl der Fahrgäste und verfügbaren Fahrer erwartet wird.